| Branchen und Technologien

Medtech und Robotik

8,500
Industrie-Fachkräfte
1,000
Wissenschaftliche Forschungsgruppen in der Biomedizin

Wo technisches Know-how auf hochkarätige Wissenschaft trifft

Die lange Geschichte der Innovation zeigt, dass für die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleitungen oft eine „kritische Masse“ an Qualifikation und Wissen auf relativ engem geografischem Raum entscheidend ist. In der Geschichte der Basel Area führte die Produktion von Farbstoffen zur chemischen Industrie, aus der wiederum die vielfältige Unternehmenslandschaft der Life Sciences hervorging. Ebenfalls in der Basel Area ermöglichte das traditionelle Handwerk der Uhrmacherei die Entstehung einer einzigartigen Konzentration von Unternehmen, die medizintechnische Spitzenprodukte produzieren. Beide Beispiele verweisen auf die hohe Bedeutung von Clusters. Die Schweiz ist einer der weltweit wichtigsten Standorte der Medtech-Branche und in Europa das Land mit der pro Kopf höchsten Dichte von Herstellern von Medizinprodukten. Gut vernetzt mit den in der Basel Area konzentrierten Life Sciences profitiert die Medtech-Branche vom zukunftsorientierten Umfeld, das der Standort bietet: Es ist ein idealer Nährboden für künftige Innovationen in der Medizintechnik.

Die hohen Standards und Anforderungen des inländischen Marktes sind beim Export starke Verkaufsargumente: Unternehmen, die auf dem schweizerischen Markt ein Produkt erfolgreich lancieren, können mit guten Chancen rechnen, damit auch weltweit erfolgreich zu sein. Deshalb haben sich viele führende Medtech-Unternehmen wie Straumann, Camlog, Medartis und Cochlear für die Schweiz und die Basel Area als strategischen Standort entschieden, um von hier aus den Weltmarkt zu erobern. Der Schweizer Markt ist auch deshalb interessant, weil die Healthcare Provider bereit sind, Produkte auf dem neusten technischen Stand zu erwerben und dafür die entsprechenden Preise zu zahlen.

Die Robotics kommen

Auch die Robotik spielt in der Basel Area eine wichtige Rolle. Die Universität Basel orscht ausgiebig an den Einsatzmöglichkeiten für Roboter und Laser in der Medizin und Chirurgie, unter anderem mit dem Vorzeigeprojekt MIRACLE. Der Fokusbereich Medical Lasers & Robotics der Universität Basel verbindet Robotik und Lasertechnologie auf einer neuen technischen Plattform für minimal invasive, halbautonome Verfahren in der Laserchirurgie.

Hauptschwerpunkte

Medizinische Lasersysteme und Robotik

Tomografie

Operationstechnik

Biomaterialien

Implantate

Entscheidende Vorteile

Infrastruktur

Das dichte Netzwerk von Hochschulen, Forschungsinstituten, Zulieferern, Herstellern, Vertreibern, Anbietern von Spezialdienstleistungen und führenden Kliniken haben die Region zu einem Hotspot für innovative Medtech-Lösungen gemacht. Dies vergrössert wiederum die Geschäftsmöglichkeiten und befördert die Innovation.

  • Die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) ist auf Medizintechnik spezialisiert, mit Schwerpunkten in medizinischer Messtechnik, Tomografie und Bildverarbeitung, Biomechanik und medizinischer Mikrosystemtechnik.
  • Aus dem Department of Biomedical Engineering – – einem Joint Venture der Universität Basel, des Universitätsspitals Basel und des Universitäts-Kinderspitals beider Basel – ist bereits eine ganze Reihe preisgekrönter Medtech-Spinoffs hervorgegangen.
  • Die Universität Basel engagiert sich in der Grundlagenforschung über Anwendungsmöglichkeiten der Robotik und Lasertechnologie in Chirurgie und Medizin.

Einzigartige Dichte

Medizintechnische Grossunternehmen wie Straumann oder DePuy Synthes sind in der Basel Area genauso vertreten wie all die kleineren und mittelgrossen Unternehmen wie Medartis, Composites Busch und BienAir.

Zu den medizintechnischen Unternehmen der einzigartigen Basel Area zählen:

Talent-Pool

Die mehr als 8500 hochqualifizierten Arbeitskräfte der Basel Area im Medtech-Sektor sind nicht nur mit der Entwicklung und dem Vertrieb von Produkten beschäftigt: Zu ihren Spezialgebieten zählen beispielsweise die maschinelle Bearbeitung von Metall, Keramik und Kunststoff, die Werkstoffkunde, die Entwicklung und Herstellung von CNC-Maschinen oder die Montage von Elektronikkomponenten. Sie sind damit nicht nur für die Hersteller von medizintechnischen Geräten von unschätzbarem Wert, sondern ziehen auch Investitionskapital aus dem Ausland an.

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